Frühstück im Europaviertel: Café Croquant

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Im Europaviertel hat das wundervolle Café Croquant eröffnet. Wie ihr schon auf dem ersten Foto vom Eingang erkennen könnt, ist das gesamte Café sehr liebevoll eingerichtet und um einzutreten darf man durch einen Rosenbogen spazieren. Aufmerksam bin ich auf das Frühstück im Café Croquant über Instagram geworden. Tatsächlich gibt es dort auch gefüllte Avocados, Flammkuchen, Salate oder einfach nur Kuchen, aber ich wollte dort unbedingt das Frühstück ausprobieren.

Man kann entweder drinnen oder draußen vor dem Eingang auf schönen Bänken sitzen. Tatsächlich haben wir uns trotz tollem Wetter entschieden drinnen zu sitzen, da wir draußen in der prallen Sonne gesessen hätten, da es leider noch keine Sonnenschirme gibt und es uns so leider auf Dauer zu warm geworden wäre.
Aber da das Café auch von innen wunderschön eingerichtet ist und beide Türen offen waren und so ein angenehmer Luftzug hinein kam, war das vollkommen in Ordnung für uns. Durch die zahlreichen Fenster kam auch viel Licht herein. Wie ihr auf den folgenden Fotos erkennen könnt, waren die Tische und Stühle allesamt in Holzoptik gehalten.

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Man bestellt an der Kasse und bezahlt dort auch direkt. Das war uns am Anfang noch nicht so klar, als wir uns erstmal draußen hingesetzt hatten und ein paar Minuten auf eine Karte gewartet hatten, denn draußen haben wir kein Schild gesehen, dass uns darauf aufmerksam gemacht hätte. Die Wartezeit konnten wir jedoch nutzen, um festzustellen, dass es uns wie gesagt in der Sonne zu warm geworden wäre. Drinnen haben wir dann auch die Notiz gesehen, dass an der Theke bestellt wird.

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Auf der Speisekarte gab es Frühstücksplatten für eine Person oder für zwei Personen, aber auch ein paar andere Frühstücksoptionen. Beispielsweise eine Frühstücksbowl mit Joghurt und Obst für 9,90 Euro. Wir bestellten jeweils eine Frühstücksplatte für eine Person, die 14,50 Euro kosten. Dazu habe ich mir noch eine Kanne schwarzen Tee für 3,50 Euro bestellt.

Wir haben das Fitness-Frühstück bestellt und es war ein richtiges Abenteuer zu erkunden, was dort eigentlich alles dabei war, denn es war so viel. 14,50 Euro ist vielleicht nicht das günstigste Frühstück, allerdings war das Frühstück jeden Euro wert. Bekommen haben wir eine halbe Avocado, eine halbe Feige, ein großes Stück Honigmelone, einen frischgepressten Orangensaft, zwei Dips (einen auf Paprika-Basis und einen auf Frischkäse-Meersalz Basis), drei Scheiben Chioggia-Rübe (auf dem Foto die rot-weiß gestreiften Scheiben), ein hartgekochtes Ei, ein Joghurt mit frischem Obst (hauptsächlich Brombeeren und Erdbeere) und Früchtepüree (ich glaube aus Mango?), Gemüsestreifen (Paprika und Gurke), Tomaten, Brötchen, Grissini, ein französisches Butter-Bonbon, Datteln, Nüsse und eine kleine Erdbeermarmelade. Die Entscheidung war super schwer, da sich alle Frühstücke sehr lecker angehört haben. Wer gerne Lachs isst, für den wäre das Atlantico-Frühstück eine Option.

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Ich muss zugeben, die Chioggia-Rübe kannte ich bisher gar nicht, dabei handelt es sich um eine spezielle Art von Rote-Beete die auf der italienischen Halbinsel Chioggia in Venetien beheimatet ist und sehr süßlich schmeckt. Auch in Kombination mit dem Frischkäse hat sie sehr gut geschmeckt. Falls euch der Begriff Grissini noch nichts sagt, dabei handelt es sich um die beiden Brotstangen auf dem Foto, die es in Italien oft zusätzlich zum Brot auf den Tischen in Restaurants gibt. Dieses Frühstück war nicht nur optisch ein Genuss: es hat auch sehr, sehr lecker geschmeckt. Die Avocado war frisch und schmackhaft (es gibt ja auch öfter Avocados, die etwas seifig schmecken, diese hier hatte aber einen vollen, intensiven Geschmack), die Blaubeeren waren nicht bitter sondern sehr süß, die Chioggia-Rübe war eine schmackhafte Neuentdeckung – und ich gebe es zu: ich liebe Grissini!

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Auf der Webseite vom Café stand auch, dass man erst ab 10 Personen oder für besondere Anlässe per E-Mail reservieren kann. Deshalb sind wir auf gut Glück an einem Sonntag um 11:00 Uhr gegangen und haben zu zweit auch schnell einen Platz gefunden.

Fazit: Ich bin froh, dass wir das Café Croquant auf Instagram gefunden haben, denn ansonsten hätte ich dieses kleine Juwel vielleicht gar nicht entdeckt. Alle waren sehr freundlich und vor allem das Frühstück war sehr lecker und kreativ. Dort möchte ich gerne noch einmal hin.

Alle Infos auf einen Blick:
Adresse: Café Croquant, Europa-Allee 77, 60486 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 07:00 Uhr – 18:00 Uhr, Samstag & Sonntag: 08:00 Uhr – 18:00 Uhr, Feiertage: 08:00 Uhr – 13:00 Uhr.
Frühstückszeiten: Montag – Freitag: 09:00 Uhr – 11:30 Uhr, Samstag & Sonntag: 09:00 Uhr – 14:00 Uhr. Annahmestopp um 13:30 Uhr.
Erreichbar mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: S-Bahn Linien S 3, 4, 5 und 6 bis Frankfurt Messe oder mit etwas längerem Fußweg Straßenbahnlinien 16, 17 bis Festhalle/Messe und U-Bahnlinie U4 bis Festhalle/Messe.
Webseite: http://www.croquant.de


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