Genuss auf dem Main: An Bord der Nautilus

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Weihnachten steht vor der Tür: Mit Einbruch des Winters beginnt auch die Zeit der Weihnachtsfeiern und der Frage, wo man diese am besten feiern könnte. Beliebt für Firmenweihnachtsveranstaltungen, aber auch für private Kunden ist das Weihnachtissimo!-Event der Primus-Line. Ein kulinarischer Varieté-Abend auf dem Main. Neben einem drei Gänge Menü treten Jongleure, Bauchredner und Tänzer auf, um das Publikum mit ihren Talenten zu beeindrucken.

Primus-Line

Wer ist die Primus-Line? Das Schifffahrtsunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main hat direkt neben dem Eisernen Steg am Main seinen Anlegeplatz. Mehr als 280.000 Passagiere nehmen jährlich an den Fahrten auf den fünf Schiffen, die zur „Weißen Flotte Frankfurts“ gehören, teil. Das Unternehmen bietet sowohl Sightseeing-Fahrten, als auch Charterfahrten an. Mehr dazu weiter unten. Die Namen der Schiffe lauten „Nautilus“, „Maria Sibylla Merian“, „Wikinger“, „Johann Wolfgang von Goethe“ und „Wappen von Frankfurt“.

Weihnachtissimo!

Als Ende Oktober ein Pressegespräch samt Generalprobe der Veranstaltung Weihnachtissimo stattfand sagte ich also zu und ging an Bord der „Nautilus“, dem Flaggschiff der Primus-Line um das Programm kennenzulernen. Zuerst hatte ich ein wenig Sorge, ob man wohl merken würde, dass man sich auf einem Schiff befindet, allerdings habe ich festgestellt, dass man, wenn man nicht gerade aus dem Fenster schaut, schnell vergisst, dass man sich gerade bewegt. Der Empfang fand auf dem ersten Schiff, dem „Wappen von Frankfurt“ statt (siehe Bild oben). Durch das erste Schiff gab es dann einen Durchgang zum zweiten Schiff, der „Nautilus“, auf dem die Abendveranstaltung schließlich stattfand. An Bord des Schiffes sah es so aus:

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Es gab mehrere Tische, die alle so platziert waren, dass man auf die kleine Bühne schauen konnte, auf der die Künstler später auftreten würden. Wie ihr auf dem Bild vielleicht erkennen könnt, befinden sich rechts und links neben der Bühne (hinter den roten Vorhängen) Durchgänge. Dort wurde später das Buffett aufgebaut. Die Vorspeise wird immer serviert, die Hauptgerichte und Desserts werden je nach Termin entweder serviert oder am Buffett aufgebaut. In unserem Fall fand Letzteres statt.
Auf dem Foto sieht es sehr hell aus, allerdings wurde das Licht später, als die Show begann, gedimmt, sodass es etwas dunkler wurde. Ein Scheinwerfer beleuchtete die Künstler auf der Bühne, weshalb es etwas schwierig war Fotos zu machen, allerdings alle Besucher das Geschehen gut beobachten konnten. Auf den Tischen standen kleine Lampen, die den Tisch beleuchteten. Diese könnt ihr auf dem nächsten Foto sehen und auch schon einen ersten Blick auf die Vorspeisen erhaschen:

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Vorspeisen

Auf dem eingedeckten Tisch könnt ihr bereits die Vorspeisen sehen. Es wurde drei Schälchen mit den folgenden Inhalten serviert:
1.) Orangen-Fenchelsalat mit Croûtons, Oliven und Fetakäse.
2.) Knuspriger Tintenfisch mit Limetten-Mayonnaise und Pickles.
3.) Crème Brûlée von Pecorino mit Apfel-Chutney.

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Die Entrées waren sehr lecker: Der Orangen-Fenchelsalat war sehr knackig und frisch. Die leichte Schärfe des Fenchels wird durch die süße der Orange gut ergänzt. Normalerweise bin ich nicht unbedingt ein großer Fenchelesser, aber in diesem Salat hat es richtig gut geschmeckt.
Das absolute Highlight war jedoch die Crème Brûlée aus Pecorino!
Ich hatte zuvor noch nie eine herzhafte Crème Brûlée gegessen und war sehr positiv überrascht! Für alle Käse- und Fondue-Fans ein absolutes Must-Try.

Nach der Vorspeise begann erstmal das Programm: Der Bauchredner Tim Becker begann seine Show und moderierte auch den gesamten Abend. Ihm folgte der Bounce Ball Jongleur Bertan Canbeldek. Zu den Künstlern werde ich später im Artikel noch etwas erzählen, aber erstmal folgte nach dem Jongleur der Hauptgang.

Hauptgang

Für den Hauptgang konnte man sich am Buffet bedienen. Zur Auswahl gab es Kalbsrücken in 7. Kräutern mit Pfannengemüse von Kürbis, Pastinake und Petersilienwurzel mit Pappadelle oder Entenbraten mit karamellisierten Blaukraut und Kartoffelklößen oder Limandesfilet mit Artischocken-Tomaten Fondue, Keniabohnen Kartoffel-Sellerie Stampf. Es gab auch zwei vegetarische Gerichte zur Auswahl: Champignon-Hirse-Kuchen auf roter Paprikasoße oder Spieße von Kichererbsen und Tofu in Haferflockenkruste mit süßsaurer Soße. 

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Alles was ich probiert habe war sehr lecker und besonders: Mein Highlight war der Entenbraten, der sehr zart und saftig war. Auch hier war bei der Soße zur Ente wieder Orange dabei, was sehr gut zusammen geschmeckt hat. Ein weiteres Highlight waren die Kartoffelklöße, die unglaublich lecker geschmeckt haben, mit einer leicht süßlichen Note im Abgang.

Nachtisch

Nach dem Hauptgang folgten weitere Programmpunkte, bis es dann schließlich zum Dessert überging.
Zum Nachtisch gab es noch ein Dessertbuffet mit vielen kleinen Törtchen und froschgebackenen Waffeln. Zu dem Zeitpunkt des Desserts war ich fast schon satt, da ich mich beim Hauptgang sehr viel probiert habe, aber alles was ich gekostet habe war sehr köstlich.

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Zu den Künstlern: 
Zuerst muss ich an dieser Stelle gestehen, dass ich eigentlich hauptsächlich wegen dem Essen an dem Abend interessiert war und dass mich die Künstler umso mehr positiv überrascht haben.

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V.l.n.r.: Rosie Riot, der Weihnachts-Engel, Tim Becker, Coco Clownesse, Sergii Timofieiev, Marta Daley und Bertan Canbeldek

Wie bereits erwähnt moderierte der Bauchredner Tim Becker den Abend. Er brauchte vier Puppen mit, die ihm dabei behilflich waren: der erste davon ein süßer Doughnut, der nebenbei auch noch Therapeut ist und sehr viele Verwandte auf der ganzen Welt hat. Mehr möchte ich jedoch gar nicht verraten, damit der Spaß bestehen bleibt. Eins kann ich nur dazu sagen: Bisher bin ich noch nicht oft in den Genuss der Bauchredner-Kunst gekommen und war zu Beginn etwas skeptisch, ob mir das gefallen könnte, wurde dann aber von Herrn Becker köstlich amüsiert. Sogar ein Lied wurde uns vorgesungen.
Bevor er mit dem Programm begann haben wir jedoch bereits das Duo Les Femmes Brachiales, Rosie Riot und Coco Clownesse, kennengelernt, zwei lustige Damen, die zu Beginn der Veranstaltung und während der Pausen durch das Publikum schwirrten und für einige Lacher sorgten. Ihr Ziel: Eines Tages wollen sie große Schauspielerinnen in L.A. werden und euch ihr können unter Beweis stellen.  Bertan Candelbek hat an der Staatliche Artistenschule in Berlin nicht nur Jonglieren gelernt, sondern auch Bounce Ball Jonglieren, bei der er die Bälle nicht nach oben, sondern nach unten jongliert. Dies ist auch nötig, da das Dach der Nautilus nicht sonderlich hoch ist. Mit einem breiten Grinsen und viel Bewegung performte er für uns und sorgte für gute Stimmung. Ebenfalls sehr unterhaltsam, aber auf eine ganz andere Art und Weise war Sergii Timofieiev, der zu ernster Musik zeigte wie biegsam er ist, denn er gehört zur Weltelite der Handstandakrobaten und ließ unsere Münder ein paar Mal offen stehen. Um mal Tim Becker zu zitieren: „Selbst wenn ich das könnte, was er kann, könnte ich es nicht.“
Marta Paley begeisterte mit einer Mischung aus Ballett und Jonglieren: Sie jongliert mit Zigarrenschachteln, tanzt und spielt eine perfekt einstudierte Rolle- lasst euch überraschen.
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Insgesamt hat mir das Weihnachtissimo-Event viel besser gefallen, als ich erwartet hatte. Wir hatten sehr viel Spaß und das Essen war lecker und kreativ zubereitet. Die Künstler waren allesamt sympathisch und lieferten eine tolle Show ab.
Falls ihr Interesse habt das Event live zu erleben, könnt ihr das an 15 Terminen im November und Dezember tun. 240 Plätze stehen pro Event zur Verfügung. Alle Infos dazu findet ihr hier.

 

Neben dem Weihnachtissimo-Abend bietet die Primus-Line auch weitere spannende Angebote an, wie z.B. Krimi-Dinner auf dem Main, Märchenfrühstück für die Familie, hessisches Theater auf dem Boot, Barbecue-Abende und vieles mehr. Auch zu Silvester wird es einige thematische Fahrten geben, wie z.B. „Goethe on Ice“ auf dem „Johann Wolfang von Goethe“-Schiff. Dort wird es u.a. eine Eisbar geben.

Mehr Informationen:
Adresse: Primus-Linie, Mainkai 36, 60311 Frankfurt
Webseite: www.primus-linie.de

 


Ein Gedanke zu “Genuss auf dem Main: An Bord der Nautilus

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